Gedankenstriche

Handarbeiten sind wunderbar, wenn die Hausarbeit getan ist, der Job erledigt, Kinder und Familie versorgt sind. Wenn noch ein wenig Kraft und Zeit nach all der Arbeit übrig bleibt, sucht man nach etwas Angenehmeren. Neigungen und Vorlieben melden sich zu Wort. Hobbys entstehen. Angenehmer Zeitvertreib nennt sich das.

Während unsere  Hände fast automatisch schaffen, wandern die Gedanken frei herum. Es hat ein wenig mit Meditation und Philosophie zu tun. Fantasie und Ideen heben ab. Unser Ego lebt auf. Irgendwie schöpft man Kraft, trotz erschöpfender Arbeit.

Gedankenstriche haben nichts mit Denkanstößen zu tun. Ein Anstoß empfindet man als Negatives und versucht es zu meiden.

Diese Strichlein hier soll Sie ermuntern. Es sind Sprüchlein, Zitate oder kleine Geschichten die unser menschliches Wesen so liebenswürdig machen.

 

Best antiques are old friends!

 

Wenn das nicht zustimmt. 

 

Zehn Milliarden

 

Ab dem Jahr 2070 sollen auf der Erde zehn Milliarden Menschen leben. 

Ein Buch dazu gibt es auch schon. Apokalyptische Szenen werden hier sachlich beschrieben.

Die Trinkwasserknappheit macht mir am meisten Angst, obwohl ich diese Zeit mit Sicherheit nicht in dieser "Formatierung" erleben werde. Unsere Kinder, unsere Enkel- und Urenkelkinder werden sich mit diesem Problem sehr wohl befassen müssen. 

Ich hoffe, dass auch unsere Generation diesbezüglich noch enfallsreich ist. 

In Deutschland wird sehr viel für sauberes Wasser getan. Egal ob Grundwasser, Flüsse, Seen, Regen... drum haben wir unsere Wasser- und Abwasserpreise. Was passiert aber im Osten? 

 

Und schon kommt der nächste Gedankenstrich: Made in China

 Über die Hoffnung

 

Wenn Du denkst es geht nicht mehr,

kommt von irgendwo ein Lichtlein her.

 

Volksmund

Die Hoffnung stirbt zuletzt :)


Der Schmetterling und die Blume

 

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,

hell aufgblüht im Sonnenschein.

Er war ein junger Schmetterling,

der selig an der Blume hing.

 

Oft kam ein Bienlein mit Gerbumm

und nascht und säuselt da herum.

Oft kroch ein Käfer kribbelkrab

am hübschen Blümlein auf und ab.

Ach Gott, wie das dem Schmetterling

so schmerzlich durch die Seele ging.

 

Doch was am meisten ihn entsetzt,

das Allerschlimmste kam zuletzt.

Ein alter Esel fraß die ganze

von ihm so heißgeliebte Pflanze.

 

Wilhelm Busch

Über die Not

In meiner Kindheit habe ich viel Zeit mit meiner Oma verbracht. Liebevoll, umsorgend, schützend und weise begleitete sie mich ein Stückchen meines Lebensweges. Sie brachte mir Vieles bei und hätte mich noch Mehr gelehrt, wenn ich ihr immer zugehört hätte. Manches ist zu einem Ohr hinein und zum Anderen wieder herausspatziert.

Eines Tages wollte ich wieder einmal nicht zuhören, da erzählte sie mir aus Ihrer Jugend, wie auch sie nicht zuhören wollte.

Als ihre Mutter, also meine Urgroßmutter, ihr einfache Griffe beim Kochen zeigte, stand sie lustlos neben dem Herd und verdrehte die Augen. Die Mutter ärgerte sich grün und blau darüber und versuchte mit aller Macht die Aufmerksamkeit ihrer Tochter zu gewinnen. Alles vergebens. Da sagte wiederum ihre Oma: "Lass das Kind in Ruhe, die Not wird sie schon lehren."

Jahre vergingen und schwere Zeiten nach dem Kriegsende kamen auf sie zu. Sparsamkeit war angesagt und Schmalhans der Küchenmeister. Da stand meine Oma am Herd und rief:" Not, wo bist Du? Komm mich bitte lehren!"

Über Prognosen

 

 

Wenn der Hahn kräht auf demn Mist,

ändert sich das Wetter

oder es bleibt wie es ist!

Alte Bauernregel

Über die Götter

Es ist das alte Geheimnis der Götter,

dass sie in Alltagsverkleidung erscheinen.

Ralph Waldo Emerson

Über den Verzicht

In Hamburg wohnten zwei Ameisen,

die wollten nach Australien reisen.

Bei Altona auf der Chausee,

da tat ihnen die Beine weh,

und da verzichteten sie weise

denn auf den letzten Teil der Reise.

 

So will man oft und kann doch nicht

und leistet dann recht gern Verzicht.

Die Ameisen von J. Ringelnatz

Über Verlierer

 

 

 

Die Schnecke und der Tiger

spielen Verlierer und Sieger.

Der Tiger besiegt die Schnecke,

die Schnecke bringt den Tiger zur Strecke.

Dann wechseln sie wieder.

Auch Verlierer sind manchmal Sieger.

 

Heinz Janisch

Die Schnecke und der Tiger


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Rinnengasse 4 - Schäftersheim

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Öffnungszeiten im kleinen Landhaus

nur nach Vereinbarung

Neuer zusätzlicher Standort seit 2. November 2012

 

Das Brunnenhaus

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